Archiv der Kategorie: Presseartikel

Immobilienverkauf – Wie man Immobilien schneller verkauft und mehr Geld dafür bekommt

Unter der oben genannten Überschrift haben wir über die Möglichkeiten berichtet, wie man eine Immobilie mit HOME STAGING schneller verkauft bekommt. Zudem ist das Homestaging-Verfahren hervorragend geeignet, mehr Geld beim Immobilienverkauf zu bekommen. Hintergrund ist das besondere Präsentationsverfahren, mit dem eine Immobilie für den Verkauf so vorbereitet wird, dass sie einer großen Bandbreite von Interessenten nicht nur gefällt – sie sollen sich sofort darin heimisch fühlen und es kaufen wollen. Über diesen Weg erreicht man mehrere Kaufinteressenten und kann somit den Preis nach oben korrigieren.

Wie Home Staiging im Einzelnen funktioniert erfahren Sie über den Presseartikel bei openPR mit demTitel:

Immobilienverkauf – Wie man Immobilien schneller verkauft und mehr Geld dafür bekommt

Darin wird auch beschrieben, dass demnächst das erste deutschsprachige eBuch zum Thema Home Staging veröffentlicht wird und zu reduzierten Einführungspreisen erworben werden kann. Die Homepage nebst Bestellformular finden Sie unter http://www.home-staging-homestaging.de/

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Erfolg mit der richtigen Maklersoftware

Versicherungsmakler und Finanzdienstleister sind heute mehr als je zuvor auf die richtige Maklersoftware angewiesen. gerade jetzt, wo die internationale Finanzkrise beim Endkunden zu Unsicherheit und Kaufzurückhaltung führt, dient die richtige Makler Software dazu, Kunden Alternativen aufzuzeigen und mit ihm gemeinsam neue Wege zu beschreiten.

In jedem Chaos liegt auch die Chance, damit redlich viel Geld zu verdienen. Gerade jetzt sind Kunden mehr denn je interessiert, ob ihre eigene Kapitalanlage die Richtige ist und ob es nicht Unwägbarkeiten gibt, die es auszuräumen gilt. Hier liegt die Chance für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister, ihr Wissen optimal einzusetzen und darüber entweder Bestandskunden zufrieden zu stellen oder neue Kunden zu gewinnen. Allerdings ist dazu die richtige Maklersoftware erforderlich, die es dem Makler ermöglicht, komplexe und umfangreiche Analysen vorzunehmen, sie dem Kunden zu präsentieren und dabei neue Geschäftsfelder zu eröffnen.

Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Wer kennt diesen Slogan nicht, der oft in der Werbung eingesetzt wird. Daraus folgt auch, dass Präsentationen von Zahlen und Fakten in Verbindung mit Erläuterungen beim Versicherungsnehmer mehr Öffnung hervorruft, als die Zeichnung dunkler Wolken am Finanzhimmel. Behalten Sie in der jetzigen Situation denÜberblick. Zeigen Sie Optimismus. Und zeigen Sie, dass Sie auch jetzt noch in der Lage sind, mögliche frühere Fehler zu erkennen und durch neue Produkte in optimale Fahrwasser, sprich: Finanzkanäle, zu lenken.

Einen umfangreichen Fachartikel zu diesem Thema finden Sie unter

http://www.openpr.de/news/256393.html

800 Millionen Euro Minus bei den Krankenkassen – liegt Vertrauen in diesen Zahlen?

Mit dieser Überschrift hat acteam auf Missstände bei der Beurteilung der Beitragssätze bei den gesetzlichen Krankenkassen hingewiesen und Kritik an den Modalitäten der Beitragssatz-Findung für den Gesundheitsfonds geübt.

Dabei wurden zwei Versicherungsmakler erwähnt, die ihrerseits Schwerpunkte in der Privaten Krankenversicherung haben.

Zum Beitrag finden Sie hier:

http://www.openpr.de/news/248758/800-Millionen-Euro-Minus-bei-den-Krankenkassen-liegt-Vertrauen-in-diesen-Zahlen.html

Alle acteam-Artikel bei openPR finden Sie HIER

Die meisten Versicherten wollen in ihrer privaten Krankenversicherung bleiben.

Nur wenige Privatversicherte wollen „ganz bestimmt“ wechseln

Geringer als allgemein erwartet ist die Neigung von privat Versicherten, ihre aktuelle private Krankenversicherung wechseln zu wollen. So heißt es in einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der ERGO-Krankenversicherung und anderer Unternehmen.

Damit liegt die Quote derer, die bestimmt nicht wechseln wollen bei 80 Prozent. Lediglich 3,2 Prozent aller Privatversicherten wollen „bestimmt“ oder „wahrscheinlich“ in einen Vollversicherungstarif eines anderen Unternehmens wechseln. Daraus folgt, dass die meisten Versicherten mit ihrem Versicherungsunternehmen zufrieden sind.
Gerade mal neun Prozent erwägen, ihr Unternehmen zu verlassen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Diese Menschen sind noch unsicher, ob sie bei ihrer jetzigen Versicherung gut aufgehoben sind und wollen „vielleicht“ wechseln.

In jedem Fall zeigt die Umfrage, dass das Interesse am so genannten „Baisitarif“ gering ist. Denn nur drei bis vier Prozent der befragten Privatversicherten wollen „wahrscheinlich“ in den Basistarif des bisherigen oder eines anderen Unternehmens wechseln. Somit dürfte dieser Tarif eine Randerscheinung bleiben.

Diese Umfrage erfolgte vor dem Hintergrund, dass ab Januar 2009 Personen, die bereits privat versichert sind, die Versicherung wechseln und einen Teil der gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen. Doch diese Chance ergibt sich nur für sechs Monate und die Wechselwilligen müssen dann zunächst für 18 Monate im Basistarif des neuen Unternehmens bleiben. Dieser Tarif, der etwa dem Leistungsumfang einer gesetzlichen Krankenkasse entspricht, muss allen Wechselwilligen angeboten werden, die Altersrückstellungen aus dem „alten“ Tarif mitnehmen wollen. Die Beiträge für eine solche Versicherung dürfen nicht höher sein als der Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung.

Rürup-Verträge: Pfändungsschutz oder nun doch nicht?

Über die Renditeaspekte eines Basisrentenvertrages (Rürup) wurde von Beginn an gestritten – und hier gibt es durchaus geteilte Meinungen. Seit der Veröffentlichung des Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 15. November 2007 (Az.:IX ZB 99/05) kursieren allerdings Einschätzungen zum Pfändungsschutz von Rürup-Verträgen, die geeignet sind, zur Verunsicherung der Betroffenen beizutragen. Wären diese Verträge nicht pfändungssicher, würde ein wesentlicher Abschlussgrund für viele Selbständige wegfallen – und mancher Vermittler müsste sich intensiv mit Haftungsfragen auseinander setzen.

„Uns sind bisher keine Urteile bekannt, mit denen deutsche Gerichte einen Pfändungsschutz auf der Basis des § 851c ZPO ausgehebelt haben“,  kommentiert Berndt-Utz Veit, GGF der go-basel Unternehmensberatungs GmbH (www.go-basel.de)  die Unruhe. Und weiter: „Wir leisten zwar keine Rechtsberatung, werden aber als Unternehmensberater regelmäßig mit solchen Fragen konfrontiert und müssen uns eine fundierte Meinung dazu bilden.“

Laut Veit hat der Gesetzgeber mit dem AVPfSG vom März 2007 seinen Willen eindeutig bekundet. Danach sollen Verträge, die die im Gesetz vorgegebenen Kriterien erfüllen, in den definierten Grenzen auch in der Auszahlphase pfändungssicher sein. Das jüngste BGH-Urteil ändert daran auch nichts, denn wer mehr lese als nur die Überschriften, der stoße unter anderem auf folgende Formulierung:

Mit der Einführung des nunmehr privaten Altersrenten beruflich selbständiger Personen Pfändungsschutz zuerkennenden – vorliegend bereits mangels eines darauf zugeschnittenen Sachvortrags des Schuldners unanwendbaren – § 851c ZPO durch das Gesetz zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 368) hat der Gesetzgeber zum Ausdruck gebracht (BT-Drucks. 16/ 886 S. 7), dass Altersrenten dieses Personenkreises nach dem Regelungsinhalt des § 850 Abs. 3 lit. b ZPO kein Arbeitseinkommen bilden und darum nach dieser Vorschrift keinen Pfändungsschutz genießen. Die von dem Schuldner als Selbständigem erworbenen Rentenansprüche sind folglich nicht durch § 850 Abs. 3 lit. b ZPO geschützt.

Damit wird deutlich, dass der Beschwerdeführer sich nicht auf den entscheidenden Paragraphen gestützt hat, sondern einen Pfändungsschutz auf der Basis des § 850 ZPO geltend machen wollte. Dem konnte das Gericht nur widersprechen. Berndt Veit hält es allerdings für unzulässig, aus diesem Urteil Folgerungen für den nunmehr bestehenden Pfändungsschutz nach § 851c ZPO abzuleiten.

An anderen Stellen wird gemutmaßt, dass Versicherungsnehmer auf der Basis der Paragraphen 313 / 314 BGB vorzeitig über das angesammelte Kapital verfügen könnten – damit Rürup-Verträge also latent eine der scharfen Bedingungen des Gesetzes nicht erfüllen und somit auch nicht pfändungssicher sein könnten. „Uns liegen inzwischen Äußerungen von Versicherungsunternehmen vor, die zwar nicht bestreiten, dass auch ein Rürup-Vertrag auf der Basis des BGB gekündigt werden könne, die aber gleichzeitig erläutern, dass damit nicht gesagt sei, dass der Versicherungsnehmer auch über das Kapital verfügen könne.“ Eine Kündigung auf der Basis des § 314 BGB würde vielmehr wie eine Beitragsfreistellung behandelt, d.h.: das Deckungskapital werde definitiv nicht ausgezahlt. Damit erfüllten Rürup-Verträge alle gesetzlichen Vorgaben zum Pfändungsschutz.

„Wir gehen davon aus, dass die Unruhe über die Sachlage noch anhalten wird, weil einfach zu viele widersprüchliche Interessen am Markt bestehen. Deshalb sehen wir mit Interesse dem ersten Urteil entgegen, das einen Pfändungsschutz unterstreicht. Ein Trend zu Gunsten des Pfändungsschutzes lässt sich allerdings hier erkennen: BFH-Urteil vom 31.7.07 VII R 60/06 oder im neu gefassten § 173 VVG. Der Gesetzgeber wollte eine Schutzlücke schließen und das ist ihm nach unserer Einschätzung mit dem AVPfSG auch gelungen.“

Pressearbeit ist wichtiger Bestandteil Ihrer Marketingstrategie

Wollen Sie Ihre Homepage bekannt machen? Möchten Sie sich in Ihrer Region als Spezialist für bestimmte Fachthemen einen guten Namen verschaffen? Dann ist eine kluge Pressearbeit erforderlich.
 
Pressearbeit ist für ein gutes Image unerlässlich. Bereits in unserem eBuch „Maklermarketing.biz – erfolgreicher Einsatz des Internets für Vermittler von Versicherungen und Finanzdienstleistungen“ haben wir ab Seite 26 beschrieben, wie wichtig virtuelle Pressearbeit für Ihre Backlinks auf Ihre Homepage ist. Dasselbe gilt auch für die Pressearbeit, wenn Sie Ihr ein eigenes positives Image pflegen möchten. Dann brauchen Sie Texte, in denen Sie als Spezialist für bestimmte Sparten oder Dienstleistungen benannt werden.
 
Dazu dient dieser „Blog“, also unser virtuelles Tagebuch
 
http://blog.acteam.eu
 
über das wir auch Beiträge unserer Kunden veröffentlichen, wie z. B.

aber auch unsere vielen redaktionellen Beiträge auf den Presseportalen

Möchten Sie Ihr Unternehmen auch in der regionalen Presse bekannt machen? Möchten Sie professionelle Pressearbeit für Ihr Maklerunternehmen? Dann sprechen Sie uns gerne an und wir unterbreiten Ihnen ein entsprechendes Angebot. 

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Versicherungsmakler: Fällt die GEZ-Gebühr für PCs endgültig?

„Was nämlich jeder voraussieht, lange genug, dennoch geschieht es am End: Blödsinn, der nimmerzulösende, jetzt Schicksal genannt.“ Berndt Veit, Geschäftsführer der go-basel Unternehmensberatungs GmbH, zitiert aus Max Frisch, Biedermann und die Brandstifter. „Erst Braunschweig, jetzt Koblenz: deutsche Verwaltungsgerichte entscheiden zu Gunsten wehrhafter Betroffener und gegen die GEZ. Und die Kampagnen der IHK gegen die Einführung von Rundfunkgebühren auf „neuartige Empfangsgeräte“ (PC, Laptop, UMTS-Handys) erhalten nun richterliche Bestätigung.“ Auch wenn gegen das Koblenzer Urteil Revision beim Oberverwatungsgericht zulässig ist, sind die Signale eindeutig und eröffnen Handlungsmöglichkeiten.

Interessant dabei die Begründung der Koblenzer Richter. Nach deren Auffassung rechtfertigt die Möglichkeit, über den PC zu Hause oder am Arbeitsplatz Rundfunk- und Fernsehprogramm zu empfangen, nicht automatisch eine Gebührenerhebung durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). Computer werden nicht typischer Weise genutzt, um Radio zu hören, wenn diese in Geschäftsräumen oder zu Hause stehen.

Computer und UMTS-Handys werden typischer Weise für andere Zwecke angeschafft. Es geht also im Einzelfall auch darum, nachzuweisen, dass ein Computer angeschafft wurde, um Aufgaben zu bewältigen, für die Internetfähigkeit zwingend erforderlich ist. Das dürfte nicht schwer fallen, denn Beispiele für die Notwendigkeit internetfähiger Computer gibt es genug (Maklersoftware zum Download, elektronische Lohnsteuerkarte, elektr. Umsatzsteuermeldungen, Anbindung an Systeme von Geschäftspartnern, Betreiben eigener Maklerhomepages, eMail-Verkehr, Anbindungen an Maklerpools, Vergleichsrechner u.v.m.)

Es ist noch offen, ob die GEZ den Weg an das Oberverwaltungsgericht geht. Die IHK-Wiesbaden gibt jedoch schon jetzt Verhaltensempfehlungen für Betroffene. Sie rät in vergleichbaren Fällen, unter Hinweis auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz oder das Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig die Zahlungen an die GEZ zu verweigern und im Falle eines Gebührenbescheids Widerspruch einzulegen (www.IHK-Wiesbaden.de).

Berndt-Utz Veit kommentiert das Urteil weiter: „In einer Zeit, in der auch der Mittelstand durch Vorschriften, wachsende Verwaltungsanforderungen, Preissteigerungen und Gebühren über Gebühr in seiner originären Arbeit behindert wird, stellt die richterliche Korrektur des fast akzeptierten Griffs in die Kasse einen Lichtblick dar. Dabei geht es sicher nicht nur darum, die auch aus unserer Sicht ungerechtfertigten Gebühren zu vermeiden. Es geht um viel mehr. An diesem Beispiel wird deutlich, dass es sich lohnen kann, aus der Lethargie zu erwachen und sich zu wehren und so dem „nimmerzulösenden Blödsinn“ ein Ende zu machen.“

Die Urteile:

Verwaltungsgericht Braunschweig Az. 4 A 149/07

Verwaltungsgericht Koblenz Az. 1 496/08.KO

Thomas Koch
Versicherungsfachwirt
Geschäftsführer
acteam interNETional GmbH
Stubenrauchstr. 36

D-24248 Mönkeberg / b. Kiel

IT-Portale für Versicherungs- und Finanzmakler
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Kinder auf Reiterhöfen leben gefährlich. Ferien können zum wirtschaftlichen GAU werden.

Urteil des Landessozialgerichts lehnt die Anerkennung einer Querschnittlähmung als Arbeitsunfall ab. Gliedertaxe und Progression in der Unfallversicherung werden wichtiger Bestandteil der privaten Absicherung

Wer eigene Kinder hat und Zeit auf dem Reiterhof verbringt, wird oft genug die Augen schließen. Zu spektakulär hängen manche Reittalent freie Kinder auf den Rücken der Pferde. Eltern sind dann froh, wenn ihre Kinder das Ende der Reitstunde heil überstehen. Wer eigene Kinder hat und Zeit auf dem Reiterhof verbringt, wird oft genug die Augen verschließen. Zu spektakulär hängen manche Reittalent freie Kinder auf den Rücken der Pferde und man ist dann froh, wenn nichts passiert.


Dieser Sport, der in großer Mehrheit von Mädchen ausgeübt wird, ist nicht ganz ungefährlich, wie die Versicherungsbranche zu berichten weiß. Denn die Haftpflichtversicherungen für Reiterhöfe haben seit Jahren mit erheblichen Versicherungsschäden zu kämpfen. Hohe Versicherungsprämien und Ausschlüsse sind die Folgen. So hatte jüngst das Landessozialgericht Schleswig-Holstein über einen Unfall auf einem Ferienhof zu entscheiden, bei dem ein damals 16 Jahre altes Mädchen schwer verunglückte und seitdem querschnittsgelähmt ist. Folge: sie wird in ihrem Leben ständig auf fremde Hilfe angewiesen sein.

Was war geschehen? Ein junges Mädchen hatte bereits zehnmal zuvor auf einem Reiterhof im schleswig-holsteinischem Kreis Rendsburg-Eckernförde seine Freizeit verbracht, denn sie war eine begeisterte Reiterin. Beim elften Besuch sollte sie ein besonderes Erlebnis haben und von ihrem Großvater ein eigenes Pferd geschenkt bekommen. Um sich bereits an das Tier zu gewöhnen, sollte sie es in den Ferien schon reiten und betreuen. Als sie am ersten Morgen ihres Aufenthaltes feststellte, dass in der Box kein Stroh mehr vorhanden war, ging sie gemeinsam mit ihrer Schwester in die unverschlossene Halle, um sich von einem der 250-Kilo-Rundballen Stroh zu beschaffen. Diese Ballen, die man im Herbst zu Tausenden auf den Feldern liegen sieht, bevor sie mehrlagig in den Scheunen für den Winter gelagert werden, waren hier in vier Schichten aufgestapelt. Das Mädchen entnahm aus der zweiten Schicht eine Rippe Stroh, packte es auf die Schubkarre und wollte weiteres Stroh darauf packen, als sich ein darüber liegender Ballen auf sie stürzte und sie darunter begrub.

Vier Jahre lang kämpfte die junge Frau um Anerkennung als Arbeitsunfall, um Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu bekommen. Sie hätte Anspruch auf eine lebenslange Rente, berufliche Rehabilitation und die Kosten für den barrierefreien Umbau ihres Wohnbereichs. Diese ernormen Kosten trägt die Familie bisher alleine. Doch die gesetzliche Unfallversicherung lehnte ab. Sie sei nur zuständig, wenn dieses folgenschwere Ereignis als Arbeitsunfall zu werten ist. Zunächst sah es für die junge Frau noch gut aus, denn das Sozialgericht Kiel folgte ihr und hat das Strohholen als Teil einer Tätigkeit angesehen, die überwiegend dem Betrieb des Reiterhofes gedient habe (2 U 47/05). Es ordnete die Stallarbeiten sowie die Versorgung und Pflege der Pferde in erster Linie dem Betrieb des Reiterhofes zu, also einer – in der Fachsprache – landwirtschaftlichen Zweckbestimmung. Damit hätte die junge Frau gesetzliche Leistungen von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft erhalten.

Das sah die BG jedoch anders, ging in Berufung, und das Landessozialgericht kam zu einem anderen Ergebnis. Das Gericht wertete den Unfall als Freizeitunfall, denn die Versorgung des Pferdes ist in erster Linie Bestandteil der Reiterferien und werde so auch von den Kindern empfunden, erläuterte Bernd Selke, Sprecher des Landessozialgerichts. Nun hat das Opfer keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (L 1 56/06) und würde ausschließlich Mittel aus einer privaten Absicherung erhalten, wenn eine solche Absicherung bestehen würde. Seit Jahren warnen Experten davor, dass Kinder in ihrer Freizeit nicht genügend abgesichert sind. Nur der Schulweg und schulische Veranstaltungen sind versichert und endet auf direktem Wege an der Hauseingangstür. Selbst wenn Leistungen gezahlt würden, ermöglichen diese keinen Wohlstand und kann nur als soziale Grundsicherung angesehen werden.

Doch die meiste Zeit sind Kinder nicht in der Schule. Sie bolzen auf der Wiese, fahren Inliner, Ski oder surfen, spielen Räuber und Gendarm oder verbringen ihre Ferien eben auf dem Reiterhof. „Alle diese Aktivitäten sind nur über eine eigene private Unfallversicherung gedeckt“, sagt Hans-Jürgen Stieler, Manager von OVV24, einem Online-Portal für Versicherungen. „Es passiert leider viel zu häufig, dass gerade Kinder einen schweren Unfall erleiden und weder finanzielle Absicherung noch eine Ausbildung haben, auf der sie ihre weiteres Leben wirtschaftlich stützen können“. Stieler empfiehlt daher, unbedingt eine private Unfallversicherung abzuschließen, die sowohl in der Freizeit und den Ferien greift, als auch während aller schulischer Veranstaltungen. „Besonders wichtig ist dabei die Wahl der richtigen Versicherungssumme, als auch die Auswahl eines Versicherers mit einer guten Gliedertaxe“, so der Experte weiter. Hinter diesen beiden Begriffen verbirgt sich eine Möglichkeit, besonders viel Leistung bei geringen Beiträgen zu bekommen. Wenn man eine kleine Verletzung hat, die ohne Folgen ausheilt, braucht man vielleicht ein Krankenhaus-Tagegeld. Ist die Verletzung schwerwiegender, braucht man unter Umständen auch mehr Leistungen. Das drückt sich in der Unfallprogression aus, die um so mehr Leistungen erbringt, je schwerer die Unfallfolgen sind. Die Bandbreite liegt zwischen 225 Prozent bis zu 1.000 Prozent der versicherten Leistung. Da der Versicherungskunde aber nur für die höhere Leistung bezahlt und für die geringere nicht, zahlt er insgesamt weniger Beitrag und ist im Falle einer hundertprozentigen Querschnittlähmung trotzdem vollständig abgesichert.


Eine Animation vom Maklermarketing.biz stellt in seiner Grafik Gliedertaxe und Progression in der Unfallversicherung diese Form der Absicherung zutreffend dar. Dort ist auch der zweite wichtige Bereich zu sehen: Die Gliedertaxe. Unfallversicherer leisten nicht nur bei hundertprozentiger unfallbedingter Invalidität, sondern auch bei Teilinvalidität. Verliert ein Verletzter als Folge eines Unfalls ein Auge oder erblindet dieses, zahlt die Unfallversicherung einen Prozentsatz der Versicherungssumme nach ihrer eigenen Gliedertaxe. Doch wenn der Verlust eines Auges bei der einen Versicherung eine Ersatzleistung von 30 Prozent vorsieht und eine andere Versicherung 35 Prozent, so ist das ein erheblicher Unterschied, der sich finanziell auswirkt. Hier lohnt sich also ein Preisvergleich über das Internet oder über einen Versicherungsmakler. „Makler haften für die Auswahl des richtigen Versicherers“, führt Hans-Jürgen Stieler von OVV24 aus “und können Hunderte von Tarife anbieten. Das schafft zusätzliche Sicherheit für den Verletzten.“