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Maklersoftware – auch für internationalen Versicherungsschutz

Maklerpools entdecken ausländische Versicherer und verschärfen die Haftungsproblematik

Wer heute als Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister Versicherungen, Fonds und Kapitalanlagen verkauft, muss dem Interessenten eine ausreichende Angebotspalette zur Verfügung stellen. Dabei ist der Makler nur zur Angebotsabgabe einer hinreichenden Zahl von Offerten verpflichtet. Er muss nicht den ganzen europäischen Binnenmarkt danach ableuchten, was für den jeweiligen Kunden die beste Wahl ist. Doch immer mehr Versicherer treten nur über Maklerpools auch in Deutschland auf und verschärfen dadurch die Haftungsproblematik für Versicherungsmakler.

Maklersoftware in herkömmlichem Stil, die nur den deutschen Markt berücksichtigen und solche ausländischen Versicherer berücksichtigen, die in Deutschland eine Repräsentanz unterhalten, gibt es überall. Doch jetzt hat mit blaudirekt ein Maklerpool sein Programm in 10 europäischen Sprachen aufgelegt und damit den Grundstein für internationales Geschäft auch außerhalb Deutschlands gelegt. Umgekehrt bieten Maklerpools in Deutschland zunehmend auch hierzulande Produkte an und bedienen sich dabei inländischer Maklerpools für den Vertrieb. Damit erweitert sich der Umfang der anzubietenden Produkte und Dienstleistungen auch auf solche, die zwar in keiner Maklersoftware vorhanden sind, das Haftungsrisiko dennoch vergrößern. Denn auch wenn der Makler diese Produkte nicht kennt, haftet er dennoch dafür, wenn sie sich seinem Kenntniskreis erschließen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Pressemitteilungen:

http://www.openpr.de/news/240585/Maklersoftware-auch-fuer-internationale-Versicherungsvergleiche.html

http://www.misterinfo.de/publish/computer-und-technik/software/maklersoftware-unabdingbar-fuer-die-versicherungsbranche

http://pressemitteilung.ws/node/135255

Innovative Maklersoftware ist mehr als nur eine Kundenverwaltung

Wer einen sprichwörtlichen Bauchladen an Versicherungsprodukten anzubieten hat, macht sich nicht selten verdächtig, viel zu wollen und wenig zu können. Denn niemand ist in der Lage, sowohl sämtliche Versicherungszweige zu kennen als auch gleichzeitig alle deren Produkte und die vertreibenden Versicherungsgesellschaften. Viele Anbieter vertreiben zudem auch noch Finanzdienstleistungen und Immobilien. Und so wundert es nicht, dass es ein breites Band an Maklersoftware gibt, das die verschiedenen Facetten bei Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler umschließt. 
Versicherungs- und Finanzmakler haben es nicht leicht. Sie müssen einem Kunden sämtliche Versicherungszweige anbieten können und dazu noch einen Überblick über die verschiedenen Tarife aller Versicherungsgesellschaften besitzen.Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl von Maklersoftware, die sowohl das Fachwissen vermittelt als auch die notwendigen VersicherungsvergleicheDen Überblick über derartige Agentursoftware zu behalten ist nicht leicht, und will man diesen Bereich zudem noch mit einer entsprechende Analysesoftware ergänzen, kann es monatlich schon zu erklecklichen Honoraren kommen, die der Vertrieb dafür ausgeben muss.

Das „Sahnehäubchen“ auf diese Problematik sind die Beratungsprotokolle, die ein Assekuranzmakler zudem noch erstellen muss, will er nicht für eine vermeintlich fehlerhafte Finanzanalyse haften. Meist werden die Exposees mit der Kundenverwaltung verknüpft und sollen auch nach der Beendigung für insgesamt 30 Jahre urkundensicher verwaltet werden. 
Somit ist die Software für Makler bzw. die Software für Finanzdienstleister schlechthin so umfangreich, dass sie nicht nur in der Erstanschaffung erhebliche Kosten verursacht, sondern im Zweifel auch in der Folge, also bei Updates der Software oder bei gesetzlichen Änderungen, die einen umfassenden Relaunch z. B. auch von Online-Anfrageformulare erforderlich machen. Derartige Anforderungen kann eine kostenlose Maklersoftware natürlich nicht bieten. Doch es gibt Anbieter, die ihre Programme so gestaltet haben, dass für das erste Jahr die Maklersoftware Freeware ist, also faktisch doch eine kostenlose Maklersoftware darstellt. Dies ist ein sehr guter Werbetrick, denn der Versicherungsmakler beginnt, sich in die Software einzuarbeiten und Bestandskunden anzulegen. Dann unterzieht er der Maklersoftware einem Test, um die Alltagstauglichkeit zu prüfen. Am Ende folgt die Aktualisierung wegen gesetzlicher Änderungen und schon ist der erste und später der Folgebeitrag fällig.Andere Kundenverwaltungsprogramme kosten in der Einrichtung den Preis eines Kleinwagens – einschließlich umfangreicher Schulungsmaßnahmen, bis alles alltagstauglich ist. Doch sobald Änderungen oder Anpassungen erforderlich sind, bei denen Programmierer am Werke sind, wird es teuer. Kleinste Änderungen kosten viel Geld, so dass man sich vorher genau überlegen sollte, welche Maklerprogramme man verwendet.

Maklerhomepage nur vom Spezialisten 
Ähnlich ist es mit der Homepage für Makler. Oft wird mit billigen Angeboten gelockt, die zwar technisch hervorragende Leistungen bringen – jedoch keinerlei Spiel für Individualität bieten. Doch gerade hier unterscheidet sich der Makler von seinen Mitbewerbern: Durch eine Maklerhomepage mit allen Informationen, die der Kunde wünschst und allen Online-Anfrageformularen einschließlich Online-Schadenmeldungen. Optimal ist eine Maklersoftware, bei der sich die Online-Formulare über Schnittstellen in das Maklerprogramm einpflegen und dort dann einen Datensatz erzeugen, der entweder einem bereits bestehenden Kunden oder Interessenten zugeordnet werden kann, einen Interessenten anlegt oder einen vielleicht bereits gekündigten Vertrag offenbart. So weiß der Versicherungsmakler gleich, mit wem er es zu tun hat. Hier ist es Aufgabe der Anbieter von Maklerhomepages, sich mit den Softwarehäusern ins Einvernehmen zu setzen, um diese Schnittstellen zu erzeugen.

An dieser Art Workflow-Management arbeiten bereits einige Programmierer, so dass dies keine Utopie mehr zu sein scheint.Fest steht, dass immer mehr Maklerkunden oder Interessenten vor einem Abschluss im Internet nach entsprechenden Angeboten suchen. Aber nicht nur Vergleichsrechner und Vergleichssoftware für Versicherungen sind gefragt – auch Informationen sind wichtig, weil die Kunden informiert sein wollen. Viele Kunden sind heute besser informiert als mancher Makler, denn sie haben vorher nach ihrem Versicherungsbedarf gegoogelt, um vorbereitet ins Maklergespräch zu gehen. Damit ist jeder Versicherungsmakler gut beraten, auf seiner Homepage auch Informationen zu bieten, die der Kunde wünscht. Ein Fünfzeiler zum Thema private Krankenversicherung mach verdächtig, nur den Vertragsabschluss im Visier zu haben. Nur wenn der Kunde das Gefühl hat, er wird Ernst genommen, wird er auch seinen Abschluss dort machen, wo er sich rundum wohl fühlt. Zeigt aber schon die virtuelle Visitenkarte des Versicherungsmaklers üble Flecken, dann ist es Aus mit der Zuneigung. Wer sich viele Jahre mit einer privaten Krankenversicherung bindet, der möchte vorher wissen, ob sein Berater auch Ahnung hat. 
Maklerpools als Sammelbecken für kleine Makler oder Einzelgeschäft

Allerdings ist auch darauf zu achten, dass im Falle eines Finanzmaklers auch Software für Finanzdienstleister eingekauft wird. Oder natürlich spezielle Software für Immobilienmakler, denn nur spezialisierte Software macht für die jeweilige Berufsgruppe Sinn. So hat sich auf dem Softwaremarkt gerade in den vergangenen Jahren viel getan. Der Wandel vom Generalisten zur Unternehmenssoftware ist nahezu abgeschlossen und allgemein gehaltene Programme stark rückläufig. Denn Verwaltung und Management eines Versicherungsmaklers hat andere Herausforderungen als die eines Kaninchenzuüchtervereins. Eine wichtige Unterstützung sind dabei Maklerpools, die die Interessen der angeschlossenen Makler nicht nur bündeln sollten, sondern auch dafür sorgen, dass die verschiedenen Programme aufeinander abgestimmt sind. So gibt es bei den meisten Pools Angebote für Software, die jedoch mehr darauf ausgerichtet sind, die jeweiligen Anbieter „mit ins Boot“ zu nehmen, als harmonisch miteinander das Geschäft des Maklers zu vereinfachen. 
So bieten viele Pools zwar Maklersoftware und gleichzeitig Maklerhomepages an, aber die meisten Programme arbeiten nicht per Schnittstelle miteinander, sondern ohne Kontakt nebeneinander.

Maklerpools erfüllen heute eine wichtige Funktion als Sammelbecken für solche Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister, die alleine kaum Überlebensfähig wären oder für die es sich nicht lohnt, bestimmte Versicherungsbereiche alleine zu bedienen. Immerhin benötigt ein Makler Software für jeden einzelnen Versicherungsbereich, ob er ihn einmal im Jahr bedient oder einmal alle fünf Jahre. Die Haftung bleibt die gleiche, so dass alles für den „Ernstfall“ stets aktuell gehalten werden muss. Und nur dann, wenn Maklerpools die Möglichkeit einer Kombination verschiedener Softwareangebote anbieten würden, wäre ihre Lebensberechtigung auch umfassend erfüllt. 
Einen Überblick über verschiedene Softwareprodukte, Dienstleister und Maklerpools bietet acteam interNETional auf seinem Portal www.acteam-info.de . Dieses Portal soll die Möglichkeit bieten, sich umfangreich über die Möglichkeiten, die Partner und die Chancen zu informieren, die man mit der einen oder anderen Option hat. Hier hat jeder die Möglichkeit, sich die Homepages der einzelnen Pools anzusehen und sie zu testen. Sprechen Sie mit den zuständigen Personen und lassen Sie sich Referenzen zeigen, die Sie ggf. anrufen oder anmailen, um Ihre Fragen zu stellen. Denken Sie immer daran – es ist Ihr Geld, das Sie da in die Waagschale werden. Also lassen Sie den Werbeslogan von Barak Obama „It’s time for make a Change“ zwar wahr werden, aber bitte mit gründlichen Checks.Als besonderes Highlight dieses Maklerportals können sich Dienstleister und Anbieter von Branchenlösungen kostenlos anmelden und ihre Software anbieten. Sie wird mit dem Anbieter und dessen Homepages kostenlos verknüpft und bietet zudem die Möglichkeit, sich und seine Produkte zu präsentieren.

Auch das Portal www.maklersoftware-support.de hat sich auf die Präsentation verschiedener Anbieter von Branchenlösungen spezialisiert. Michael Kinadeter und Rainer Hagge aus Hamburg von der Firma VSP-Info lösen mit ihrem Versicherungs-Software-Portal manche Softwareprobleme der Branche .

Dieser Artikel wurde ebenfalls veröffentlich in:

http://www.offenes-presseportal.de/unternehmen/acteam_internetional_51056.htm
 

Maklersoftware – Vergleichsrechner – Software für Versicherungsmakler

Dies ist ein Service von acteam interNETional, dem Dienstleister für Maklerhomepages und Maklersoftware.
Sie brauchen eine Maklerhomepage? Oder IT-Marketing für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister?
Dann klicken Sie hier.


Vergleichsrechner und MaklersoftwareOhne Maklersoftware zum Vergleichen von verschiedenen Versicherungstarifen kommt kein Versicherungsmakler mehr weiter. Hier finden Sie eine Auflistung wichtiger Anbieter des Marktes. Mit einem Klick auf die dahinter liegende Webseite gelangen Sie zur Firmenbeschreibung:

Sind Sie Anbieter von Vergleichssoftware für Versicherungsmakler? Möchten Sie hier kostenlos gelistet werden? Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular.

Gerade vor dem Hintergrund ver Maklerhaftung, also der Beraterhaftung, ist es unumgänglich, entsprechende Software für Versicherungsmakler zu nutzen.
Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Anbieter von online-Vergleichssoftware, die Sie auch zum Einsatz in Maklerhomepages verwenden können.

Diese Anbieter sind in die acteam-Maklerhomepages bereits integriert und werden ohne Mehrkosten mit Ihrer Vermittlernummer aktiviert. Natürlich nur, wenn Sie bei acteam Kunde sind.

Sie interessieren sich dafür, ein acteamBASIS oder acteamBASIS PLUS zu bestellen? Dann klicken Sie am besten auf die vorangestellten Links und Sie erreichen die jeweilige Produktinformation.

Versicherungssoftware, und das ist Software für Versicherungsmakler ja, hat verschiedene Ausprägungen und zeigt verschiedene Modelle. Leider ist nicht einmal der Preis ein Indiz dafür, wie umfangreich die Software ausgestattet ist, so unterschiedlich ist die Anbieterlandschaft bei den Softwarehäusern.

Daher wollen wir es etwas systematischer angehen. Zunächst ist wichtig, dass der Umfang sowohl der verschiedene Online-Rechner stimmt, denn davon hängt ja die Bandbreite ab, über die Sie Ihre Kunden bedienen können, als auch der Umfang der vergleichenden Versicherungsgesellschaften, denn nur so kann es einen Marktüberblick der Versicherungstarife geben.

Doch hier gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Preis und dem Umfang der Rechner. Während manche Anbieter eine Vielzahl verschiedener Rechner anbieten, arbeiten sie aber nur mit einer Handvoll verschiedener Versicherungsgesellschaften. Andere wiederum bieten den kompletten Markt an und haben die Tarife der Risikoträger jeweils eingearbeitet. Und so ist es schon ein Unterschied, ob man 5 Gesellschaften vergleicht oder 50. Manche blähen ihre Rechner zudem auf, indem sie von einer Gesellschaft dann gleich 3 oder mehr verschiedene Tarife anbieten. Das macht durchaus Sinn, denn der Endkunde sieht am Ende nur auf den Preis. Und wenn sich das billigste Angebot auf Platz 1 im Ranking befindet und auf den beiden Folgeplätze weitere Tarife desselben Versicherers, dann ist davon auszugehen, dass sich der Kunde die verschiedenen Tarifwerke ansieht und diese auch vergleicht. Manche Softwareanbieter haben die Möglichkeit programmiert, eine Auswahl der gerankten Tarife miteinander zu vergleichen und lassen das Vergleichsergebnis auch ausdrucken. So kann der Interessent nicht nur Tarifwerke derselben Versicherungsgesellschaft vergleichen, sondern auch unterschiedliche Gesellschaften.

Wenn sich der Kunde entschlossen hat, einen Versicherungsabschluss zu tätigen, dann hat er noch lange keine Police. Auch hier gibt es unterschiedliche Verfahren, wie er an eine Police gelangen kann.
Da gibt es das System, dass der Kunde am Ende eines Tariffindungsprozesses eine Versicherungspolice gekauft hat. Die Vergleichssoftware lässt diesen Abschluss zu und der Kunde bekommt seine Police nebst Unterlagen. Bei anderen Anbietern von Vergleichssoftware hat der Kunde jedoch nur eine Option auf den Tarif erlangt. Der Makler muss jetzt erst den Antrag an den Versicherer weiterleiten, bevor überhaupt erst eine Police erstellt werden kann.
Ebenfalls entscheidend für den Anbieter von Online-Vergleichssoftware ist die Frage, wer den Bestand des neuen Kunden führt und wessen Kunde es ist. So bietet ein Anbieter zwei Tarifmöglichkeiten: Bei dem einen Tarif wird der Antrag an das Softwarehaus gesandt und die Mitarbeiter decken das Risiko bei einem Versicherer ein. Der dadurch gewonnene Kunde kann dann mit anderen Versicherungssparten anderweitig versichert werden, der Kunde ist also im Bestand des Maklers. Das höherwertige Modell sieht vor, dass der Interessent ebenfalls online rechnen und vergleichen kann – doch möchte er einen Vertrag abschließen, so gelangt das Antragsformular zum Versicherungsmakler, der das dann bei einem Versicherer seiner Wahl eindecken kann. Aus dem ersten Modell gibt es zudem einen geringere Maklercourtage, während das zweite Modell ein höheres monatliches Nutzungsentgelt vorsieht, die Courtage aber vollständig beim Makler verbleibt.

Es gibt Modelle, bei denen muss der Versicherungsmakler mit allen Versicherungsgesellschaften des Vergleichs eine eigenständige Courtagevereinbarung haben, während er bei einem anderen Anbieter einem Maklerpool beitritt und es sich dann um das sog. Poolgeschäft handelt.

Um die Verträge dann organisieren zu können ist eine Kundenverwaltungssoftware erforderlich. Diese ist in verschiedenen Programmen in unterschiedlicher Qualität vorhanden. Doch vor dem Hintergrund von Offenbarungspflichten und Beraterhaftung ist gerade eine gute Kundenverwaltung von großer Wichtigkeit. Damit Workflow auch vernünftig funktioniert, müssen die Verbindungen zwischen Vergleichssoftware und Kundenverwaltungssoftware reibungslos und fehlerfrei geschaltet sein. Verwaltungssoftware und Vertriebssoftware fügen sich oft nahtlos ineinander, so dass dem Makler dadurch erheblich viel Arbeit erspart bleibt, die er für die Kundenbetreuung einsetzen kann. Funktioniert dieser Teil nicht oder gibt es viele Medienbrüche, so hat der Assekuranzmakler mehr Arbeit mit der Software als mit seinen Kunden.

Und hat der Makler dann seinen Versicherungsabschluss gemacht und der Vertrag wurde policiert, dann muss die daraus folgende Provisionsabrechnung ebenfalls reibungslos klappen, um nicht mehr Zeit mit der Suche nach fehlenden Provisionen zu verbringen, als der Vertrag in 5 Jahren Laufzeit an Courtagen einbringt.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen Makler beschreiben, der dieses Problem schon seit Jahren löst: Er sagte vor einigen Jahren zu mir, dass wahrscheinlich 30 Prozent aller Courtagen falsch berechnet seien. Manchmal bekommt er zuwenig – manchmal aber auch zuviel Courtage ausgezahlt. Und so hat er darauf verzichtet, seine Courtagetabellen durchzusehen, weil er ohnehin in etwa weiß, was er zu bekommen habe. Doch die Differenz, selbst wenn sie zu seinen Lasten gehen würde, ist immer noch geringer, als wenn er einen Arbeitskraft einstellen würde, die ja sämtliche Courtagetabellen nicht nur durchsehen muss – sie müsse sie vorher ja auch verstehen können. Und das ist bei den meisten Versicherern fast unmöglich.

Zur Tätigkeit eines Versicherungsmaklers gehört auch das gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokoll, das den Kunden als Verbraucher schützen soll. Diese umfangreiche Dokumentation des Beratungsgesprächs macht die Arbeit des Maklers bestimmt nicht einfacher. Und so beinhaltet die Verwaltungssoftware Versicherungsmakler auch oft ein Tool für die Dokumentation des Beratungsprotokolls. Hier ist besonders darauf zu achten, dass die Protokolle beweiskräftig für mindestens 30 Jahre aufgewahrt werden können. Also sollten Sie sich sicher sein, dass Ihr Partner auch 30 Jahre am Markt tätig ist.

In sofern ist natürlich auch die Vertragsverwaltung so zu wählen, dass sie voraussichtlich die nächsten 30 Jahre übersteht – und länger. Denn Ihr Vergleichsprogramm ist ja nur eine momentane Tarifbeschreibung, die ständigem Wandel unterlegen ist. Welche Version des Programms zu welchem Zeitpunkt gültig war und vor allem, was diese Vergleichsprogramme beinhaltet haben, lässt sich nach 25 und mehr Jahren meist nicht mehr beweisen. Um so wichtiger ist eine lückenlose Dokumentation der Zahlen und Werte, die der Vergleichsberechnung zugrunde gelegen hat.

Bitte bedenken Sie auch, das jeder Maklerpool an der einen oder anderen Stelle besondere Vergünstigungen bietet, die die Maklerpools voneinander unterscheidet. Wenn Sie also in einem Paket (Bundle) mehrere Softwarelösungen für Versicherungsmakler erhalten, dann sind diese oft in der Poolgebühr enthalten. In sofern haben Sie zwar eine kostenlose Vergleichssoftware – aber ob diese Lösung am Ende die beste ist, kann nicht bestätigt werden. Denn meist werden Softwarelösungen nach persönlichen Verbindungen der beteiligten Personen ausgewählt und nicht wegen der harmonisch miteinander kommunizierenden Softwarelösungen.

Der Versicherungsmakler muss zwar eineVermögensschadenhaftpflicht-versicherung abschließen, doch wenn er aus dem Beruf ausscheidet und den Versicherungsbestand verkauft, dann haftet er trotzdem für seine Beratungen in der aktiven Zeit. Daher ist neben der richtigen Vermögensschadenhaftpflicht-versicherung für Versicherungsmakler auch die richtige Software zu wählen. Eine umfangreiche Finanzanalyse leistet zwar einen großen Beitrag für die Haftungsminimierung – sie ersetzt sie aber nicht.

Sie können sich zwar kostenlose Maklersoftware wünschen – aber hier kommt die Rechnung meist nach dem ersten Update, wenn die Software aktualisiert werden muss, was jedoch nicht heißt, dass es sich um unseriöse Angebote handelt. Vielmehr hat niemand in der Versicherungsbranche etwas zu verschenken, so dass Sie vor kostenloser Verwaltungssoftware die Finger lassen sollten, es sei denn, Sie kennen alle Vorteile und können mit etwaigen Nachteilen leben.

Der Tarifordner ist tot – es lebe der Tarifordner mit elektronischer Maklersoftware

Früher fielen Versicherungsvertreter dadurch auf, dass Sie stets einen Pilotenkoffer mit sich rumschleppten. In Verbindung mit Schlips und Kragen waren Sie also als solche weithin erkennbar. Heute sehen sie eher aus wie Börsenmakler auf dem Weg zum wohlhabenden VIP-Kunden, um die Euro-Millionen zu parken – und nur mit einer schmalen Collegemappe unter dem Arm.

Doch halt: So einfach ist es nicht, denn mit Einführung des elektronische Tarifbuchs in Form des Notebooks haben insbesondere Versicherungsmakler und Finanzdienstleister hart zu kämpfen. „Bis vor kurzem reichte es aus, einen Ordner mit den wichtigsten Formularen dabei zu haben, um beim Kunden alle Informationen zu notieren“, teilt Versicherungsmakler Manfred Erk aus dem sauerländischen Arnsberg (www.m-erk-gmbh.de) mit und fährt fort: „doch heute ist mein Notebook unentbehrlich. Kunden wollen sofort Ergebnisse sehen. Sie wollen schon beim ersten Gespräch wissen, was die Absicherung kostet, welche Tarife für sie in Frage kommen und was sich hinter dem Versicherungsschutz verbirgt“.

So wie Manfred Erk geht es heute vielen Versicherungsmaklern, die seit der Einführung umfangreicher Dokumentationspflichten vor dem Dilemma stehen, dass der Gesetzgeber eine ausführliche Beratung mit der Dokumentation der Beratung vorschreibt, der Kunde aber in Wirklichkeit gar keine Zeit oder kein Interesse daran hat. „In guten Zeiten heißt es dann auch, wir sollen einfach machen, aber wenn etwas vergessen wird, dann wird es im Schadensfall teuer“, weiß auch Manfred Harz aus dem Saarland ( www.kairos-online.de ), der lieber mehr berät, als sich später Nachlässigkeit vorhalten zu lassen.

Aus den genannten Gründen sind die mobilen Rechner von Versicherungsmakler vollgestopft mit Versicherungsprogrammen, die eine Altersversorgung analysieren und Empfehlungen aussprechen. Dazu lassen sich umfangreiche Dossiers ausdrucken. Die für private Krankenversicherungen ebenso 3.500 Tarife der 40 Top-Versicherungsgesellschaften vergleichen und dem Versicherungskunden den maßgeschneiderten Schutz präsentieren wie die besten Tarife für Mops Bello und Hengst Fury.

„Versicherungsmakler haben einerseits den Vorteil, dass sie dem Versicherungsinteressenten das komplette Angebot des Marktes vermitteln können – die Angebote aber andererseits auch stets präsent und aktuell vorhalten müssen.“ Martin Kinadeter vom Versicherungs-Software-Portal (www.maklersoftware-support.de + www.vsp-info.de ) muss es wissen, denn seit 2005 stellt er für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister Maklersoftware zusammen und berät seine Mandanten zu den optimalen Produkten, die für sie in Frage kommen. „Jeder Vermittler hat einen anderen Beratungsansatz, andere Kunden und andere Ansprüche. Unser Team lotet daher den Bedarf des Vermittlers aus und empfiehlt die richtige Zusammensetzung der Maklersoftware“, gibt sich Kinadeter offen. Er ist einer der Player am Markt, wenn es um Dienstleistungen für Versicherungsmakler geht. „Bei uns findet der Makler die richtige Software einerseits und die passende Maklerhomepage mit umfangreichen Fachinformationen andererseits, die sich harmonisch in eine Gesamtstruktur fügen“, so der Chef von VSP-Info.

Und so haben Versicherungsmakler zwar die Qual der Wahl auf seinem Portal – doch das ist besser, als im Internet unter den einschlägigen Suchbegriffen wie „Maklersoftware“ oder „Homepage Versicherungsmakler“ nach den besten Partnern zu suchen.

Tut man sich das tatsächlich an, wird man förmlich erschlagen von Angeboten und Informationen zu Analysesoftware, Versicherungsvergleichs-Software, Online-Versicherungsvergleichen, Online-Rechner und Maklerhomepages. Darüber hinaus denkt nach Auskunft von VSP jeder vierte Makler in Deutschland darüber nach, seine Maklersoftware zu erneuern. Hoher Administrationsaufwand und funktionale Einschränkungen werden als häufigster Grund für die Unzufriedenheit mit den bisherigen Systemen genannt. Doch welche der auf dem Markt angebotenen Programme passen perfekt zu den individuellen Bedürfnissen? Wer bietet den besten Nutzen, den besten Service, die beste Datensicherheit und die optimale Bearbeitungszeit? Hier ist in jedem Fall ebenso die Hilfe des Spezialisten für den Makler vonnöten, wie dieser für seine Mandanten unentbehrlich ist. Hier geht es auch um hohe Anschaffungskosten, Lizenzmieten und Rentabilität und vor allem um unabhängige Beratung.