Versicherungsmakler – Chancen im Vertrieb mit der „5-M-Methode“

Seit Jahren predigen wir bei Versicherungsmakler fast gebetsmühlenartig, sich doch mehr für ihr eigenes Internet-Marketing zu interessieren. Leider ist das Wissen um Zusammenhänge des Internet-Marketings so gering, wie die Erwartungshaltung hoch ist, was immer wieder zu Verdruß führt. Wenn man die „5-M-Methode“ konsequent anwenden würde, kämen auch Erfolge dabei raus. Die „5-M-Methode“ heißt nichts anderes, als „Mäuse macht man mit Marketing“. Unzählige Versicherungsmakler haben eine Maklerhomepage, die im Schwerpunkt Vergleichsrechner beinhalten. Ein Kunde, der diese Seiten besucht hat also wenig anderes zu erwarten, als dass man ihm eine Versicherungs verkaufen will, was ja grundsätzlich auch nicht falsch ist. Versicherungsmakler sind keine Berater, sonder Verkäufer. Wären sie allein Berater, würden sie nicht ausreichend viel verdienen. Dem gegenüber steht aber das Interesse des Kunden auf Information. Wer im Internet nach Informationen zur Privaten Krankenversicherung oder zur Berufsunfähigkeitsversicherung sucht, will nicht gleich einen Angtag zugewedelt bekommen. Das bestätigt immer wieder die Meinung der Bevölkerung, dass Versicherungsvertreter im Allgemeinen und Versicherungsmakler im Speziellen immer nur Versicherungen verkaufen wollen.

Wenn Versicherungsmakler richtiges Marketing betreiben würden, könnte es bedeuten, Informationen zu geben, die eine bestimmte Problematik zeigt. Im Winter beispielsweise die Räum- und Streupflicht mit der Haftung eines Haus- und Grundbesitzers zu kombinieren, diese mit einigen Gerichtsurteilen zu garnieren, sowie einen Videofilm zur Erläuterung beizufügen. So etwas zeigt die Problematik auf und dass Zuwiderhandlungen teuer werden können. Ein entsprechender Videofilm erläutert dann den Sachverhalt noch einmal mit einem völlig anderen Medium. Erst dann wird auf eine Versicherungslösung hingewiesen, die in einem Angebotsanforderungsformular oder einem Online-Vergleichsrechner münden könnte. So könnte diese Information aussehen:

http://www.sb-finanzen.de/Winterzeit-besteht-Schneebeseitigungspflicht-Gerichtsurteile-hier/

Ein solche Information als Pressetext in die Maklerhomepage eingebunden kann beispielsweise bei facebook oder über Twitter als aktuelle Nachricht gepostet werden. Wenn es Winter ist und sich Glatteisunfälle häufen, kann man einen solchen Link über facebook & Co gerne posten. Oder auch als „PS“ in der eigenen eMail. Damit bringen sich Versicherungsmakler nicht nur ins Gespräch, sondern sie zeigen auch Fachkompetenz und Dienstleistungswillen abseits vom reinen Verkaufsgedanken. Ein Verkaufstrainer sagte einmal „Mögen schafft Vermögen!“. Mag ein Kunde die ständigen Informationen eines Versicherungsmaklers, dann wird er auch eine positive Einstellung zu ihm gewinnen. Zudem bringt jede dieser Informationen in den Sozialen Medien auch einen Backlink auf die eigene Homepage. Und möglichst viele Backlinks auf die eigene Maklerhomepage belohnt Google mit höherem Ranking in den Suchergebnissen. Voraussetzung ist jedoch eine entsprechende Maklerhomepage, die diese Möglichkeit eröffnet, die entsprechenden Fachinformationen und natürlich das Versicherungsvideo. Für diese Art Marketing gibt es so genannte „Virtuelle Textbausteine„, also Webseiten, die man als eine Art Konserve vorhält und immer wieder verwenden kann, vorausgesetzt die Inhalte sind aktuell. Einmal erstelle können sie über Jahre hinweg verwendet werden. Diese Textbausteine sind für Suchmaschinen und die Lesegewohnheiten von Nutzer optimiert. Die relevanten Suchbegriffe finden man in der Internet-Adresse, also „Winterzeit Schneebeseitigungspflicht Gerichtsurteile“ und zudem im Titeltag, den Metatags und mehrfach im Text auf der Website. Eine solche Seite sollte dann gelegentlich textlich verändert werden, damit Goolge & Co sehen, dass sich auf dieser Landingpage etwas tut. Sie belohnen solche Veränderungen mit höherem Ranking in den Suchmaschinen. Jetzt ist nur noch wichtig, dass man solche Begriffe verwendet, die auch der Endkunde nutzen wird. Eine Recherche bei Google hat ergeben, dass beispielsweise die Wortkombination „Winterzeit Schneebeseitigungspflicht Gerichtsurteile“ von keinem Google-Benutzer eingegeben wird. Wohl aber „Räumpflicht im Winter“ von 590 Surfern. „Schneeräumen Mieter“ wird immerhin 880 Mal gesucht oder „Schneeräumen auf dem Gehweg“ immerhin 320 Mal. Wer also erfolgreiches Internetmarketing betreiben will, sollte zunächst einmal recherchieren, wonach Kunden eigentlich suchen und wie oft der Suchbegriff bei Google eingegeben wird. Danach sollte geschaut werden, wie groß die Konkurrenz auf diesem Gebiet ist. So werden gerade mal 44 Websites auf den Begriff „Schneeräumen Mieter“ optimiert und 11.300 Mal „Schneeräumen auf dem Gehweg“. Wer es schafft, hier die richtige Strategie zu finden, hat sehr gute Chancen, in den Suchmaschinen ganz weit vorne zu landen. Nur hat der liebe Gott vor dem Erfolg den Fleiß gesetzt. Auch hier gilt: Mäuse macht man mit Marketing. Wer also einschlägige Texte in Online-Portalen, in Webblogs und auf der eigenen Homepage verfasst und diese noch in Facebook und Twitter postet, wird irgendwann einmal den damit verbundenen Erfolg einheimsen. Versicherungsmakler brauchen zum Fleiß also noch Geduld. Ohne einen entsprechend langen Vorlauf geht nichts – aber offenbar ist Geduld nicht Stärke von Versicherungsmaklern.

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